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Welche (vermeintlichen) Anforderungen stecken hinter den oft destruktiven Einstellungs- und Handlungsmustern von männlichen Jugendlichen? Und vor allem: Was kann ich als PädagogIn tun, um einen Weg aus dem Teufelskreis von einengendem Selbstbild, Versagen und Perspektivlosigkeit aufzuzeigen?
Bei diesen Fragen setzt die Fortbildungsreihe „Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule“ an. Ausgehend von den Erfahrungen im Lehralltag wird es darum gehen, praxisnahe Konzepte für eine geschlechterreflektierte Pädagogik zu vermitteln, die zum Ziel hat, den Jugendlichen eine kritische Auseinandersetzung mit einengenden geschlechtlichen Identitätsanforderungen zu ermöglichen. Ergebnisse der Geschlechterforschung werden ebenso diskutiert wie Ziele, Arbeitsweisen und Methoden der praktischen außerschulischen Jungenarbeit, um die Handlungsmöglichkeiten der Teilnehmenden im Hinblick auf die vielfältigen Situationen von Jungen (nicht nur) in der Schule zu erweitern.
Theoretische Inputs, Selbstreflexionen, praxisnahe Übungen, Austausch in Plenum und Kleingruppen, Einzelarbeit, Kollegiale Beratung sowie Simulationsmethoden bilden das methodische Spektrum der Fortbildung. Die Teilnehmenden sind als ExpertInnen der Situation in ihrer jeweiligen Schule explizit aufgefordert, ihr eigenes Wissen und ihre Erfahrungen in die Fortbildungsreihe einzubringen und damit den Prozess der Fortbildung aktiv mitzugestalten. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird darin liegen, wie die Fortbildungsinhalte in die schulische Praxis implementiert werden können.